Die Meenzer Jägergarde veranstaltete insgesamt 33 Ordensempfänge

Gestern veranstalteten „wir“ im Marathon weitere Ordensempfänge der Jägergarde. Wie schon berichtet, haben „wir“ „unseren“ Weg gefunden, trotz all der Auflagen, die derzeit herrschen und auch Sinn machen, einen Ordensempfang zu veranstalten. In der Summe waren es insgesamt fastnachtliche 33 Empfänge.

Kernaussage „unserer“ Rede war: Nicht jammern, dass vieles dieses Jahr ausfallen muss, sondern machen! Fastnacht findet auch im Kleinen statt. Sich in der Kampagne auch einmal mit Helau statt Hallo am Telefon melden, Fastnachtspins am Revers oder der Winterjacke tragen. Schmückt die Stadt mit vierfarbbunten Fahnen!

In dem Hof, in dem „wir“ unseren Ordensempfang veranstalteten, klappte das ganz gut. Es hingen sowohl eine Fahne der Mainzer Kleppergarde, also auch die der Schwarzen Husaren und der Garde der Prinzessin.

Zugegeben. Das war kein Zufall. „Wir“ haben den Hof dankenswerterweise von Familie Pabst zur Verfügung gestellt bekommen. Und in dieser Familie finden sich Mitglieder dieser drei Garden. Da wird Fastnacht gelebt. „Wir“ mussten sie nicht lange überreden, ob „wir“ den Hof dafür nutzen dürften, sie waren von Anfang an von der Idee begeistert und versorgten „uns“ auch mit Kaffee und gaben „uns“ die Möglichkeit „uns“ zwischendrin einmal aufzuwärmen, oder die Toilette zu nutzen. Vielen Dank dafür! Ohne diese Unterstützung wäre es nicht möglich gewesen.

Man sollte das Positive sehen an der Situation. Positiv für „uns“: Nach dieser Kampagne können wir mehr Empfänge nachweisen, wie manche Traditionsgarde, was „uns“ natürlich in die A-Liga der Mainzer Garden katapultiert. Positiv für „unsere“ Gäste: „Wir“ durften nicht singen, so blieb ihnen dieser Horror erspart.

Die Industrie hat die historische Chance leider verpasst – wie schön wäre in der Kampagne Desinfektions-Konfetti gewesen? Die Abstands Narrenkappe erwies sich als unbrauchbar – besonders bei Männern am Pissoire.

Apropos Abstand: Für diese Kampagne wurde von „uns“ ein Abstandsoffizier ernannt. Nach langer Diskussion wurde das Amt Bernd Frank zugesprochen. Als optisches Zeichen dafür trägt er einen Orden…

…der gleichzeitig sein Arbeitsgerät ist.

Die Einladungen zu „unseren“ Ordensempfängen gingen relativ kurzfristig vor den Events. Ob eine Einladung, die zwangsweise per E-Mail herausgehen musste, überall rechtzeitig durch die Strukturen gedrungen ist, können „wir“ schwer beurteilen. Bei uns geht so etwas schneller, „wir“ arbeiten dabei mit einem kleinen Trick: Alle „unsere“ Mitglieder wohnen in einem identischen Haushalt. Vielleicht auch ein Tipp für andere Garden und vereine. Und auch wenn nicht alle Vereine teilnahmen, die die vergangene Kampagne bei „uns“ auf „unserem“  Ordensempfang dabei waren, so sind „wir“ trotzdem mehr als zufrieden mit der Aktion. Wir haben eine schwere Zeit und es hatte den Effekt, den wir uns gewünscht haben. Viele Teilnehmer waren einfach glücklich in dieser Kampagne einmal die Uniform anzuziehen oder die die Narrenkappe aufzuziehen. Und sie berichteten auch von erfreuten Reaktionen von Passanten, die sich gefreut haben, unsere bunten Uniformen auch einmal wieder live in der Stadt zu sehn. Immer wieder ein schöner Anblick.

Kurzfristig haben “wir” über Facebook noch drei Termine an die schnellsten Bewerber ausgegeben. Leider hat einer davon wieder abgesagt, was „wir“ etwas unfair gegenüber anderen empfanden. Gekommen ist aber der Betreiber der Zuchent-Meenz Seite auf Facebook und eine junge Familie, die bei der Guggemusik Level Lots aktiv ist und auch voll kostümiert mit Kinderwagen kamen. So konnten „wir“ auch einmal diese Kostüme einmal live sehen in dieser Kampagne.

Dass „wir“ „unsere“ Orden mit einem Ordensverleihungsgestell verliehen haben, hatten „wir“ ja bereits berichtet.

Üblich ist bei Ordensempfängen, dass die Gäste auch ihren Orden mitbringen. Auch wenn „unser“ Generalfeldmarschall ein furchtbarer Jäger und Sammler ist – „uns“ ging es bei der Aktion natürlich nicht darum, möglichst viele Orden zu sammeln. Einige Vereine haben diese Kampagne aus verständlichen Gründen gar keinen Orden, oder verleihen ihren Pin als Orden, was für „uns“ vollkommen verständlich ist. Das muss niemandem peinlich sein. Man darf ja auch nicht vergessen, dass vielen Vereinen die Einnahmen aus ihren Veranstaltungen fehlen.

Andere werden besonders kreativ, weshalb „wir“ diese Ideen hier einmal besonders würdigen wollen. Die Finthener Reservisten haben diese Kampagne den „Verlegenheitsorden der Reserve“ aus Sperrholz – eine wirklich humoristische Umsetzung.

Die Woi-Geister haben keinen Orden, regen aber an, einen DIY Homeoffice Corona Orden zu basteln und „uns“ wurde der Prototyp verliehen.

Klasse Idee und zur Nachahmung empfohlen!

Das ist genau nach “unserem” diesjährigen Kredo: Nicht über die Situation jammern, sondern sie nutzen, kreativ damit umzugehen.

Da „wir“ natürlich auch diese Übergabe kontaktlos machen wollten, übernahm „unsere“ Ordenempfangdame diese Aufgabe.

Und natürlich haben wir auch diese regelmäßig desinfiziert, da sich mancher die üblichen Küsschen nicht verkneifen konnte.

„Wir“ hoffen, allen Beteiligten, aber auch allen Lesern dieser Zeilen etwas Fastnacht im Herzen bereitet zu haben.

„Wir“ bedanken „uns“ bei der Familie Pabst, Pabst Immobilien Verwaltungs-GmbH Mainz, für die Nutzungsmöglichkeit des Hofes, bei der Firma Jägermeister für das Sponsoring der Orden und den Ersatz des Buffets durch kleine Flaschen, Thomas Gottfried, der von einigen Empfängen schöne Fotos gemacht hat und all unseren Gästen, dass sie den Spaß mitgemacht haben!

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