Die Kampagne 2026 ist tot, es lebe die Kampagne 2027!

Was eine ereignisreiche Kampagne! Aber es war auch eine kurze Kampagne, das Damoklesschwert hängt aber über „uns“ – die Kampagne 2027 wird noch kürzer. Aber auch schon diese Kampagne mussten „wir“ leider einige Veranstaltungen absagen wegen Terminüberschneidungen. Wann wird eigentlich endlich das Beamen erfunden, oder der Klon als Hologramm?

Das erste Mal zogen „wir“ die Uniform am 11.11.25 an.

Gleich am ersten Abend hatte „unser“ Musikzug seinen ersten Einsatz.

Bei Eiskalt Eleven, der Party der Eiskalten Brüder Gonsenheim legten „wir“ als DJ auf und rockten das Haus. Routiniert – „unser“ Musikzug arbeitet schon seit 1994 als mobiler DJ.

Schon im November fanden diverse Empfänge statt, zu denen „wir“ eingeladen waren. Insgesamt waren „wir“ auf 71 Veranstaltungen in der gesamten Kampagne.

Die Kampagne startet aber eigentlich erst am 1.1. mit dem Neujahresumzug, bei dem „wir“ „unser“ Talent für den perfekten Gleichschritt ausleben konnten. Auch kämpften „wir“ gegen andere Gefahren.

Ab da zogen „wir“ die Uniform gefühlt nur noch zum Schlafen aus. „Wir“ hetzten von Empfang zu Empfang, liefen Eskorten und trugen dazu bei, dass die Bühnen bunter wurden.

Premiere für „uns“: „Wir“ waren das erste Mal bei einem Podcast zu Gast.

Beim Fastnachtstribunal von Studio Mainz, standen „wir“ Rede und Antwort. „Wir“ eröffneten die Serie und kamen bei manchen Fragen echt in Gewissenskonflikte.

„Unser“ eigener Empfang lockte Vertreter von 51 Vereinen an. „Wir“ hatten ja bereits berichtet. Für den Empfang gründete sich „unser“ Ballett, die Jägerettes. Eine wirklich tolle Damentruppe, mit der „wir“ die restliche Kampagne viel Spaß hatten.

Wobei sich eine der vier immer vor dem Tanzen drückt. Das ist aber egal. Die Aktion hat die Truppe fest zusammengeschweißt. Warnung: Wenn Ihr der Truppe gegenübersteht: Gegen diese geballte Frauenpower habt ihr keine Chance!

Am 17.01. war es dann so weit für die nächste Sensation: Die Jägergarde machte ihre erste Sitzung. Gut. „Wir“ gestehen, es war eine Gemeinschaftssitzung zusammen mit der Haubengarde Mainz.

Es war ein Feuerwerk von guten Acts. Eine wirklich runde Sitzung, die „wir“ mitmoderiert haben. Auch hatten „wir“ einen Cameoauftritt bei den Fastnachtsgeistern als „Susi“.

„Unser“ Highlight war das Chaos, das die Sängerlust Selbsthilfegruppe Wicker auf die Bühne gezaubert hat. Was eine Truppe!

„Unserer“ Meinung nach gehören die auf noch viel mehr Bühnen in Mainz!

„Wir“ haben viel zu der Sitzung beigetragen. Im Vorfeld haben „wir“ Plakate und Flyer entworfen, schließlich ist „unser“ Generalfeldmarschall Grafiker. Die Bilder im Hintergrund stammten von „uns“, vor der Sitzung haben „wir“ viele Werbevideos für Social Media produziert, eine Website erstellt. Am Abend haben „wir“ dann moderiert und „unser“ Musikzug hat am späten Abend dann auch noch die Tanzfläche zum Beben gebracht. Die Arbeit war „uns“ eine gute Sitzung aber einfach wert.

Trotzdem stellen „wir“ in Frage, ob „wir“ noch einmal in der Form machen werden. Denn in der Selbstreflektion steckte in der Sitzung zu einfach zu wenig Selbstironie, für die die Jägergarde steht, drin. „Wir“ grübeln schon, wie sich das letztendlich realisieren lassen könnte in der Zukunft und ob eine Sitzung überhaupt das richtige Format für „uns“ ist.

Da „wir“ Weisenauer Einwohner sind, waren „wir“ natürlich bei der Erstürmung der Ortsverwaltung dabei. „Wir“ finden es ehrlich gesagt etwas schade, dass zu diesem Termin neben dem CCW und seiner Burggrafengarde kaum andere Gardisten erscheinen. „Uns“ wurde die Ehre zuteil, den Orden des Ortsvorstehers verliehen zu bekommen.

Dass Ortsvorsteher Ralf Kehrein zur Verleihung auf einen Hocker gestiegen war, gab dem Ganzen noch eine besondere Note.

Beim Empfang des Rheinischen Husarenregiments, für das „wir“ ja die Patenschaft übernommen haben, haben „wir“ einmal getestet, ob „unsere“ Jägerettes auch weiterhin „uns“ nachtanzen und haben das beim Körperteil Blues getestet.

Rache ist eben Blutwurst. Aber die Zugabe Rufe gaben der Aktion Recht. Was ein Spaß…

Bei der Nachsitzung der Mainzer Kleppergarde am 1. Februar war „unser“ Musikzug wieder im Einsatz.

Den Anfang machten „wir“ zusammen mit Oliver Mager und dann gaben „wir“ Vollgas. War eine gute Party – „wir“ sind für kommende Kampagne schon angefragt.

Natürlich waren „wir“ auch wieder Schiedsrichter bei Gardist ärgere Dich nicht.

„Wir“ sind gespannt, ob die Beteiligten es hinbekommen, das nächstes Jahr auf 6 Teilnehmer zu erweitern.

Natürlich liefen „wir“ – wieder im Gleichschritt – bei der Parade der Garden am Fastnachtssonntag mit. Beim Rosenmontagszug waren „wir“ aber zu faul zum Laufen. Wir holten da „unseren“ AOK Chopper heraus.

Mag es an der Kälte gelegen haben, oder daran, dass die Batterien jetzt drei Jahre alt sind – es war gut, dass „wir“ einen Pannenhelfer dabeihatten. Er musste tatsächlich diesmal 2x anschieben helfen. Aber ansonsten hat das Teil gut durchgehalten.

So schnell wie dieses Jahr haben „wir“ den Umzug noch nie gefahren. Es wurde dieses Jahr darauf gepocht, dass der Zug nicht stockt, keine Lücken entstehen. Das hat durchaus Vorteile, aber es ermöglicht leider auch wenig Interaktion mit dem Publikum, was „wir“ etwas schade finden. Nicht nur „wir“ hoffen da auf eine Nachbesprechung nach der Kampagne mit den Vereinen und dem veranstaltenden MCV.

Beim Abschlussfest der GdP zusammen mit der Ranzengarde am Fastnachtsdienstag mussten „wir“ gar nichts vorbereiten. „Wir“ standen gleich zweimal auf der Bühne. Einmal bei der Kürasiergarde, bei der „wir“ Fragen beantworten mussten wie „Was kann man sowohl im Bett, als auch beim Essen sagen?“…

…als auch erneut als Vortänzer der Jägergarde initiiert von dem Rheinischen Husarenregiment.

Diesmal mussten „wir“ für den Generalfeldmarschall der Ranzengarde Thomas Thelen und den Präsidenten der GdP Etienne Emard vortanzen. Macarena wurde dabei übrigens vom Mischungschor gesummt. So ist das eben, wenn jeder weiß, dass man jeden Blödsinn mitmacht – aber „wir“ sind da gerne dabei.

Es war wieder eine großartige Kampagne! „Wir“ bedanken „uns“ für jede Einladung, bei jedem Verein/jeder Garde, die „uns“ auf die Bühne gelassen hat und all den Menschen, mit denen „wir“ feiern durften. Und „wir“ bedanken „uns“ auch für jeden Orden, der „uns“ verliehen wurde.

Es war „uns“ ein Fest und „wir“ freuen „uns“ schon auf die Kampagne 2027!

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