Die Kampagne 2020 ist tot – es lebe die Kampagne 2021!

“Uns” liegt noch der Aschermittwochshering schwer im Magen, die Kampagne 2020 ist vorbei. Und es war eine tolle Kampagne. “Wir” haben wieder versucht, allgegenwärtig zu sein, was natürlich eigentlich unmöglich ist, aber “wir” haben es trotzdem versucht. Soweit es möglich war bei einigen Terminüberschneidungen waren wir bei vielen Empfängen anwesend, standen bei Eskorten auf der Bühne, nahmen an Umzügen teil.

Gestartet hat alles traditionell mit dem Neujahresumzug.

Mit neuer Standarte, aber auch mit neuer Samtuniform aus der Uniformschmiede. Sozusagen dem Rang entsprechend. Und “wir” bekamen unerwartet wieder einmal Presseaufmerksamkeit. Die BILD Zeitung nahm in dieser Kampagne die Jägergarde als Aufhänger, um über die Straßenfastnacht zu berichten.

Insgesamt gab es gleich drei Berichte in der BILD von der Jägergarde – nimmt man einen Bericht in der Auto Bild mit dazu, in der über “unseren” Generalfeldmarschall als Schrauber berichtete. Endlich einmal etwas Vernünftiges in der BILD und nicht die stumpfe Meinungsmache, die “wir” auch sehr kritisch sehen.

Ganz wichtig für “uns” war auch diese Kampagne: Möglichst viele Facetten der Mainzer Fassenacht mitnehmen. Nicht nur bei den großen Veranstaltungen dabei sein, sondern auch bei den kleinen. Klar fühlen “wir” uns geehrt, wenn “wir” von großen Kooperationen, wie beispielsweise der Ranzengarde oder der Füsiliergarde eingeladen werden. Aber genauso haben “wir” gerne der neu gegründeten Aesculap Garde gerne etwas “Starthilfe” gegeben, so wie einige Gardisten “uns” damals gesagt haben, was wichtig ist, wo man dabei sein sollte, wie die Fastnacht funktioniert.

Und es ist während der Kampagne zu einer weiteren Neugründung gekommen. Die Heidesheimer Sandhas´Garde.

“Wir” sind gespannt, was aus der Garde wird in den künftigen Kampagnen und haben “uns” gefreut bei der “Zwangsgründung” beim Empfang der Heidesheimer Carneval Vereins dabei gewesen zu sein.

Die einzige eigene Veranstaltung, die “wir” selbst veranstalten, war der dritte Ordensempfang, zu dem “wir” eingeladen haben. Insgesamt 42 Vereine folgten der Einladung und machten es zu einem unvergesslichen Abend. “Wir” finden es schön, so der Fastnacht etwas zurückgeben zu können.

Auch wenn das Prinzenpaar aus verständlichen Gründen nicht kommen konnte, hatten “wir” viel Spaß mit Prinzessin Jacqueline I und Prinz Heinrich II während der Kampagne. “Wir” finden, sie haben die Mainzer Fastnacht wirklich toll repräsentieren. Beide waren ein echter Glücksgriff. Chapeau MCC!

Auch der Hofstaat – es war quasi perfekt!

“Wir” haben wieder den Schiedsrichter bei “Gardist ärgere Dich nicht” gestellt.

Eine herrliche Tradition. Weniger Tradition hat noch die Präsentation der Mainzer Garden beim Fastnachtsspiel von Mainz 05, wo “wir” auch eingeladen wurden. Wieder eine tolle Geste, dass man “uns” trotz “unserer” Personalstärke – oder gerade wegen dieser akzeptiert.

Ein weiteres Highlight für “uns” war, bei insgesamt drei Aufführungen der Fastnachtsposse auf der Bühne zu stehen.

Die Posse gehört zur Fastnacht genauso wie der Rosenmontagsumzug oder die Schwellköpp und hat eine lange Tradition.

Apropos Rosenmontagszug: “Wir” haben dieses Jahr das erste Mal daran teilgenommen. Und da “wir” immer noch einen draufsetzen müssen, haben “wir” eine Fahrradrikscha gebaut und konnten die Mainzer Velo-Fee Daiana Nehr als Fahrerin gewinnen. Ein Dreamteam. Allen Unkenrufen zum Trotz hatte sie keine Probleme das Gefährt zu bewegen.

“Wir” wurden sogar am Zug interviewt für das Fernsehen.

Natürlich gab es auch Zurufe, warum “wir” uns von einer Frau kutschieren ließen. Aber “wir” fanden es gut einen Profi an den Pedalen zu haben – egal welchen Geschlechts. Wieso soll das denn eine Frau nicht können? Und sie konnte das verdammt gut!

Natürlich sind “wir” wieder viele Eskorten gelaufen. Wurden oft auf der Bühne persönlich begrüßt.

“Wir” und lieben das Bad in der Menge und freuen “uns”, ein kleiner Teil eines möglich bunten Bildes auf der Bühne zu sein. Und so sind “wir uns für keinen Spaß zu schade, wie einer Minieskorte bei dem Empfang der Brunnebutzer, als sich bei deren Empfang beim Kommandeur der Kürasiergarde Marcus Schwalbach bedankt wurde.

Die Kürasiergarde feierte diese Kampagne ihr 11jährigen Jubiläum.

Auch bei den Rosa Käppscher standen “wir” auf der Bühne als Ehreneskorte für die Queen.

Das gehört einfach zur Fastnacht dazu. Jeden Spaß mitmachen. Das schönste Kompliment, das “wir” diese Kampagne bekommen haben ist, dass “wir” einige der wenigen sind, die kapiert haben, was Fastnacht wirklich bedeutet. Es geht nicht um Persönlichkeiten, Ränge in der Garde, es geht darum, alles ein wenig auf die Schippe zu nehmen und gemeinsam Spaß zu haben. Egal, ob gefeierter Büttenredner oder Büttenschieber, kleiner Kadett oder Generalfeldmarschall. In der Fastnacht sind wir alle gleich. Egal, was wir im Alltag sind, egal welche Rolle wir in der Fastnacht spielen.

“Wir” danken allen, die das so verstehen und das Motto “die Fastnacht ist kein Spaß” nicht leben. In der Fastnacht muss man 5 auch einmal gerade lassen, wobei es natürlich Regeln geben muss, damit es funktioniert. Deshalb auch Respekt vor all den Organisatoren, die die Umzüge organisieren, wirklich tolle Sitzungen auf die Beine stellen. Traditionen pflegen, aber auch immer wieder innovative Ideen umsetzen, dass die Mainzer Fastnacht ewig jung bleibt und auch attraktiv für die Jugend bleibt. “Wir” finden es toll, dass die Fastnacht ein Fest für alle Generationen ist. “Wir” feiern gerne zusammen mit altgedienten Fastnachtern, wie mit jungen Aktiven.

Für die Statistikfreunde: Insgesamt waren “wir” diese Kampagne auf 64 Veranstaltungen präsent und am letzten Abend trugen “wir” alle 53 Halsorden, ein Gesamtgewicht von 3,8kg.

Und “wir” haben uns wirklich über jeden Orden gefreut, auch wenn “wir” das nicht wegen der Orden machen. Wenn “wir” einmal einen Orden nicht haben, dann ist das nicht weiter schlimm, sehen es aber auch als Anerkennung “unseres” Engagements.

Den Abschluss fand die Kampagne bildete der Gardeabschluss bei der GdP auf dem Leichter, bei dem wir wieder für allen möglichen Blödsinn auf der Bühne standen.

Um Mitternacht wurden die Fahnen eingerollt, die Orden umgedreht.

Vielen Dank an alle, die in welcher Weise auch immer die Meenzer Jägergarde unterstützt haben und es möglich gemacht haben, dass “wir” eine so tolle Kampagne feiern durften. “Wir” freuen uns auf eine tolle Kampagne 2021!

Für “uns” heißt es jetzt wieder in den Alltag abzutauchen, “unser” Generalfeldmarschall kümmert sich wieder um seine Grafikagentur und koordiniert die wenigen freien Termine als mobiler DJ. Man kann ihn also noch auf weiteren Bühnen auch außerhalb der Kampagne sehen. Man munkelt sogar im Fernsehen bei einem Auto-Format…

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