Der erste Ordensempfang der Meenzer Jägergarde

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Wahrscheinlich waren einige der eingeladenen Vereine sehr verwirrt, als sie die Einladung erhielten. Wie jetzt? Eine Einmanngarde veranstaltet einen Ordensempfang? Na selbstverständlich! „Wir“ sind eine anständige Garde, da gehört ein ordentlicher Ordensempfang eben dazu. Man ahnt es. Bei „uns“ musste so ein Empfang etwas anders aussehen.
Der Empfang fand am 10.01.2018 im Haus der Landsmannschaft Hercynia in Gonsenheim statt und es folgten 27 Vereine der Einladung

  • Carneval Club „Die Woi-Geister“ Mainz-Kostheim e.V.
  • Carneval Club Budenheim 1925 e.V. – Die Rheischnooke –
  • Carneval Club Mombach – Die Eulenspiegel –
  • Carneval Club Rote Husaren Mainz-Kostheim 1952 e.V.
  • Carnevalverein Kleppergarde Mz-Gonsenheim 1877 e.V.
  • Dalles Ehrengarde von 2007 e.V.
  • Die Rosa Käppscher
  • Draiser Carneval Club
  • Esemer Hefdbidsel 2000 e.V.
  • Finther Reservisten 1969 e.V.
  • Füsilier-Garde 1953 e.V.
  • Garde der Prinzessin e.V.
  • Haubinger Fastnachtgesellschaft e.V. Mainz
  • Jocus-Garde 1889 e.V. Mainz-Kastel
  • Karneval-Gesellschaft ULK 1930 e.V.
  • Kürassier Garde Marienborn/Karnevalverein Die Brunnebutzer 1975 e.V.
  • Mainzer Freischützen-Garde e.V.
  • Mainzer Husaren Garde 1951 e.V.
  • Mainzer Narren-Club von 1949 e.V.
  • Mainzer Prinzengarde e.V.
  • Mainzer Winterhafen Musikanten e.V.
  • Mombacher Bohnecorps „Die Bohnegard“
  • Mombacher Carnevalverein 1886 e.V. „Die Bohnebeitel“
  • Mombacher Prinzengarde 1886 e.V.
  • Mainzer Carneval-Verein 1838 e.V.
  • Neustadt-Carnevalvereins 2016 e.V. „Die Hipster“
  • Schwarze Husaren Mainz e.V.

Zudem konnten wir die Mombacher Zugmarschallin Siggi Pege und einige andere Ehrengäste begrüßen.

„Wir“ fühlten „uns“ ernsthaft geehrt. Unter den Gästen waren einige Vereine/Garden, mit denen „wir“ anfangs nicht gerechnet hatten.

Stilgerecht wurden die Gäste mit einem Begrüßungsgetränk von einer Jägerette begrüßt.

„Unser“ Generalfeldmarschall gab in seiner Rede einen kleinen Einblick darüber, wie es zur Meenzer Jägergarde gekommen ist. Ein Zufallsprodukt sozusagen, oder aber auch eine konsequente Weiterentwicklung des „Jägermeisters in der Mainzer Fastnacht“.

So zeigten zwei Schaufensterpuppen Vorläufer der Uniformen, bis hin zur heutigen Paradeuniform, die übrigens alle „unserer“ Mitglieder tragen.

Irgendwie war es uns nicht gelungen, ausreichend große Schaufensterpuppen aufzutreiben. „Wir“ verstehen das zwar nicht, konnten aber damit leben.

Natürlich haben „wir“ „uns“ an die wichtigen Punkte gehalten, die auf so einem Ordensempfang üblich sind. Da waren die Beförderungen. Da hatten „wir“ ein kleines Problem. Denn irgendwie war da nicht viel zu befördern. So haben „wir“ kurzerhand aus der Not eine Tugend gemacht und haben „unseren“ Generalfeldmarschall nicht nur zum Leiter des Kadettenkorps gemacht, sondern ihn in diesem Atemzug auch noch zum ältesten und größten Kadetten der Mainzer Fastnacht ernannt. Das soll „uns“ einmal einer nachmachen!

Auch hatten „wir“ ein kleines Problem mit „unseren“ Ehrenoffizieren, oder Senatoren, wie man auch immer sie nennen will. „Wir“ haben schlichtweg keine. Was ein Fauxpas – aber „wir“ stehen auch dazu.

Natürlich ging es in der Rede auch ein wenig darum, den Vereinen und Garden einen Spiegel vorzuhalten. Die Garden wurden eine Persiflage auf die Obrigkeit ins Leben gerufen. Und natürlich persiflieren „wir“ mit „unserer“ Garde 2.0 auch ein wenig die Garden. Nicht boshaft, sondern hoffentlich doch mit dem angebrachten Humor, der die Fastnacht so einzigartig macht. Wir – und dieses „wir“ schreiben wir absichtlich einmal nicht in Anführungszeichen – können über uns selbst lachen. Und das finden „wir“ sehr wichtig.

Genauso, wie „wir“ einfach großartig finden, dass es so viele Facetten gibt. Die großen Garden, die ein herrliches Gesamtbild bei den Umzügen abgeben, aber auch die kleinen Garden und Vereine, die mit viel Herzblut und Engagement dafür sorgen, dass jeder, der die Fastnacht feiern will seine Veranstaltung finden kann, bei der er sich richtig wohlfühlt.

Und „wir“ haben nach der Veranstaltung auch viel positives Feedback bekommen, dass sich „unsere“ Gäste bei uns gut unterhalten gefühlt haben.

Im Anschluss an die Rede übernahm „unser“ Freund Frederick Van der Sonne das Publikum. Ein zweiter Kämpfer gegen Mucker und Philister, der in orange auftritt – „wir“ dachten im Vorfeld, das passt wie die Faust aufs Auge und „wir“ hatten recht.

Frederick – man kann es nicht anders ausdrücken – hatte von Anfang an sein Publikum voll im Griff und lieferte eine sensationelle Show. „Wir“ waren ja auch in seinem neuen Musikvideo „Song for Präsident“ zu sehen. Als er im Saal aufrief, ob denn Sitzungspräsidenten anwesend wären, staunte er nicht schlecht, als gleich sechs Sitzungspräsidenten auf der Bühne standen.

Ja, es gab sich die Prominenz die Klinke in die Hand bei „unserem“ Empfang. Zu Recht wurde Frederick nach seinem Auftritt gefeiert.

„Wir“ sind ein wenig stolz, dass der offizielle Teil „unseres“ Empfangs mit rhythmischem Beifall beendet wurde – das haben „wir“ so auf einem Empfang bisher noch nicht erlebt.

Im Anschluss gab es einen Imbiss von Stullen Andi.

Drei sehr leckere Variationen Stullen. Das war nicht nur lecker, das war der Hammer!

„Wir“ hoffen, dass alle Gäste diesen Abend genossen haben. Möglich wurde er durch viele Sponsoren, denen wir an dieser Stelle einmal besonders danken wollen:

Allen voran natürlich Jägermeister, die nicht nur die Orden gesponsert haben, sondern auch vor Ort mitgeholfen haben, natürlich Jägermeister mitgebracht haben und „uns“ auch sonst immer unterstützen.

Dem Stullen Andi, der in Mainz die gute alte Stulle immer wieder neu erfindet. Dem Weingut Meyerhof, das den Sekt gestiftet hat. Der Wein übernahm das Weingut Helga May. Die Bierversorgung sicherte Hessisches Löwenbier und last not least danken „wir“ dem Heringsbrunnen für den gefrorenen Saft, der sich zu späterer Stunde mit so allerlei anderen Getränken lecker mixen ließ. Auch das war ein gelungenes Highlight.

Und natürlich wäre es ohne Helfer nicht möglich gewesen, diesen Ordensempfang zu stemmen. Zwar sagt man „unserem“ Generalfeldmarschall nach, eine multiple Person zu sein, aber er kann eben nicht überall sein – auch wenn es manchmal den Anschein hat. So halfen beim Einlass die Carolin (offiziell ausgeliehen von der Dalles Ehrengarde Budenheim) und die Jo (sehr inoffiziell irgendwo anders ausgeliehen), dafür, dass „wir“ einen Überblick hatten, wer alles da war und die Orden immer griffbereit waren.

Weiterhin halfen ein paar Studenten und eine ihrer Freundinnen von der Landsmannschaft Hercynia bei der Getränkeversorgung. Aber auch beim Auf- und Abbau waren sie eine große Hilfe.

Und nicht zu vergessen natürlich das Team von Jägermeister, Thomas Gottfried, der viele schöne Fotos geschossen hat und vor allem Frederick Van der Sonne, der das Haus wirklich gerockt hat!

Leute, Ihr wart ein großartiges Team

 

 

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