Der Ordensempfang der Meenzer Jägergarde 2020

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Am vergangenen Mittwoch, den 15.01.2020 fand der Ordensempfang der Meenzer Jägergarde statt. Insgesamt 43 Garden, Vereine oder Korporationen gaben sich neben einigen Ehrengästen die Ehre und fanden sich im Saal der Landsmannschaft Hercynia ein.

Auf die Bühne begleitet wurde „unser“ Generalfeldmarschall Bernd Frank von dem Ein-Frau-Trommlerkorps der Roten Husaren Kostheim in Person von Gabi Ackermann.

Die Jägergarde war dieses Jahr schon 2x in der BILD Zeitung zu sehen. Trotzdem wurde sie nicht als Pressevertreter geladen, denn der Generalfeldmarschall fühlte sich durch die Schlagzeilen die neben seiner Person abgebildet wurden, irgendwie missverstanden.

Das Mainzer Prinzenpaar konnte aus verständlichen familiären Gründen nicht teilnehmen, sandte aber als Vertretung den Uffstumper Mario Hoinigg und die Hofdame Michele Kusber, die allen Mitgliedern der Jägergarde einen Pin des Prinzenpaares verliehen.

Die Jägergarde ist längst fester Bestandteil der Mainzer Fastnacht, dennoch wurde sie aus unverständlichen Gründen bei der Broschüre über die Mainzer Garden übergangen, die der MCV in Zusammenarbeit mit dem Fastnachtsmuseum herausgebracht hat. „Wir“ haben reagiert und einen Einleger für die Broschüre drucken lassen.

Einen Einleger konnten sich die Besucher im Anschluss kostenlos mitnehmen. Inzwischen liegt er auch beim Fastnachtsmuseum kostenlos aus.

Der Generalfeldmarschall stellte „unsere“ neue Uniform vor, geschneidert von der Uniformschmiede. Entsprechend ihrem Rang tragen alle Offiziere jetzt Samtuniformen. Nur der Frauenbeauftragte trägt bescheiden weiterhin eine Tuchuniform. Auch hat die Jägergarde eine neue Standarte. Jetzt in gestickt auf Seide mit selbstgebautem Halter.

Als Novum wird die Jägergarde dieses Jahr das erste Mal beim Rosenmontagszug mitlaufen. Sie hat die Zugnummer 92.

Fast alle Garden finanzieren sich über einen Förderverein. Die heißen Senatoren, Ehrenoffiziere, Ratsherren, … Die Jägergarde hatte bisher so etwas noch nicht und ist der Meinung, dass die kleinste Garde in Mainz die meisten Fördere hinter sich haben sollte. Deshalb wird pro Mitglied im neu gegründeten Unterstützerkorps nur eine minimale Spende von einem Euro erwartet, für die es auch einen Aufkleber vom Unterstützerkorps gibt. Der Mitgliedsantrag kann auch online ausgefüllt werden. Nach der Veranstaltung hagelte es Mitgliedsanträge, so dass das Unterstützerkorps jetzt die 100 Mitglieder Marke überschritten hat.

Für die Jägergarde war der Ordensempfang bereits die 18. Veranstaltung in diesem Jahr, bei den meisten war sie eingeladen, oft taucht sie auch einfach auf und macht mit. Um gerade bei Eskorten ein wenig mehr zu legalisieren, bat sie einen Darfschein auszufüllen, wo sie überall als Eskorte laufen darf.

Beförderungen, wie bei anderen Garden üblich, gab es bei der Jägergarde dieses Jahr nicht. Stattdessen gab es eine Degradierung. Trotz des Nachwuchsbeauftragten Bernd Frank stagnieren seit Gründung der Meenzer Jägergarde die Mitgliederzahlen. Deshalb wurde er in dieser Funktion zum Wagenbauer degradiert.

Als Musikact traten dieses Jahr die Rheinmainzer auf, die den Saal wirklich zum Kochen gebracht haben.

Im Anschluss bat noch Franz Winkler (Wertschaftsfastnacht / Mainzer Kleppergarde) und verlieh dem Generalfeldmarschall seinen persönlichen Pin mit Hilfestellung der Füsiliergarde und einem Stuhl.

Auch nahm Markus Steinbrücker, der Generalfeldmarschall der Schwarzen Husaren Mainz noch einmal das Mikrofon und erzählte eine Anekdote, die ihm in Saarbrücken passiert ist.

Er erzählte, dass er in einer Garde sei und wurde gefragt, ob das so etwas wäre wie die Jägergarde. Als er meinte, dass er bei den Schwarzen Husaren sei, kannte der sie nicht. Ja, der Ruf der Jägergarde geht weit über die Stadtgrenzen von Mainz hinaus.

Im Anschluss gab es noch einen kleinen aber SEHR feinen Imbiss von Stullen Andi, den offiziellen Feldkoch der Jägergarde.

Natürlich ging es wie jedes Jahr am Tresen weiter, man munkelt, dass die letzten gegen halb 3 das Haus verließen. Denn auch das gehört dazu bei einem Empfang: Das Netzwerken, aber auch die Geselligkeit. Wie viel Jägermeister dabei geflossen ist, behalten „wir“ lieber für uns.

„Wir“ bedanken uns in dem Zusammenhang bei „unserem“ Team hinter der Theke, bestehend aus drei Mitglieder der Studentenverbindung Hercynia, deren Haus „wir“ nutzen konnten.

Ebenfalls bedanken „wir“ uns bei Jo und Carolin, die auch dieses Jahr beim Einlass geholfen haben, die Anwesenheitslist geführt, Stichworte gegeben haben, Antragsformulare für das Unterstützerkorps angenommen, …

Nicht zu vergessen: Thomas Gottfried, von diesem Bericht die meisten Bilder stammen und der auch in der Kampagne immer wieder Bilder von „uns“ macht.

Und natürlich den Aktiven auf der Bühne. Wichtig waren auch die Sponsoren. Jägermeister für den Jägermeister, aber auch für „unsere“ Orden, Das Weingut Helga May für den leckeren Wein und Fritz-Cola für die Mischgetränke zum Jägermeister.

Mehr Bilder vom Event in der Galerie.

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